Seminarbericht

Seminarbericht

Die Idee eines eigenen Seminars wurde schon vor langer Zeit aufgenommen. Aus unserer Sicht musste es möglich sein, in ein- und demselben Seminar Anfängern und Fortgeschrittenen etwas zu bieten. Zudem sollte in diesem Seminar auch praktisch geübt werden, was gerade für die Anfänger sehr wichtig ist.

In der Vorbereitungsphase zu diesem Seminar wurde ein Manuskript erstellt, das die allgemeinen Probleme bei Planung, Bau und Betrieb von Schattenbahnhöfen aufzeigt. In das Skript für dieses Seminar wurden zusätzlich Teile der Dokumentation aus dem Railware-Handbuch übernommen.

Für die praktischen Übungen haben wir uns verschiedene Gleisbilder ausgedacht, die je nach Möglichkeiten des Programms zum Zeitpunkt des Seminars unterschiedlich gesteuert werden sollten. So wurde auch eine Schattenbahnhofskonstruktion gezeigt, die ohne die Funktion Schattenbahnhof auskommt und über eine Gattungssteuerung mit der Funktion des normalen Bahnhofs ein zeitversetztes Ausfahren von Zügen ermöglicht.

Der Abend vorher war dem bereits an anderer Stelle mit Erfolg durchgeführten Stammtisch vorbehalten. In lockerer Runde wurden verschiedene Themen zur Modellbahn diskutiert und auch teils sehr private Anmerkungen zu diesem Thema gegeben. An diesem Abend zeichnete sich schon ab, dass die Teilnehmer untereinander sehr gut harmonierten und eine innere Übereinstimmung bezüglich Railware und der Modellbahn vorherrschte.

Der nächste Morgen begann mit einem gemeinsamen Frühstück. Die an diesem Tag anreisenden Mitglieder hatten somit die Möglichkeit, sich in die Gemeinschaft zu integrieren, die sich schon am Vorabend gebildet hatte. Alle Mitglieder kannten sich aus Rainer Höhnels Modellbahn-Steuerungsforum, so dass jetzt auch ein Gesicht mit dem jeweiligen Namen verbunden werden konnte.

Der Vortrag von Herrn Hinz war trotz des allgemeinen Themas sehr aufschlussreich und wie immer, stark von der Zeit begrenzt. Deshalb wurde auch vor Ort in den Bewertungsbögen durch die Teilnehmer darauf hingewiesen, dass gerade Zugsteuerung und Zuglenkung ein eigenes Thema für ein weiteres Seminar in Lastrup sein sollte.

Neben der theoretischen Einweisung durch Herrn Hinz bezüglich der Zugverfolgung, der Zugsteuerung und der Zuglenkung wurden in einem speziellen Vortrag von Herrn Kiltz aus Bochum, der vielen Modellbahnern aus verschiedenen Foren bekannt ist, Probleme und Zukunftsperspektiven der Autofunktionen in einem Schattenbahnhof (und auch sonst) vorgestellt.

Herr Kiltz hatte sich insbesondere mit den speziellen Problematiken von Railware und den Autofunktionen beschäftigt. Obwohl erfreulicherweise schon einige Probleme durch das zwei Tage vorher erschienene Build 365 beseitigt werden konnten, gab es immer noch genug Themen zur Optimierung des Programms.

Herr Hinz hat sich diese Vorschläge von Herrn Kiltz angehört und aus der Diskussion war zu entnehmen, dass er die von Herrn Kiltz favorisierten Änderungen in der nächsten Zeit berücksichtigen wird.

In beiden Vorträgen zeigte sich, dass es selbst für die alten Hasen die eine oder andere neue Erkenntnis gab. Es ist immer wieder zu sehen, dass jeder User von Railware seine eigene Art des Umgangs mit dem Programm hat. Allein die Bedienung des Programms, also das Aufrufen von bestimmten Funktionen, lässt sich sehr unterschiedlich durchführen.

Nach dem Mittagessen hat Herr Kiltz seinen Vortrag beendet und dann trennte sich die Gruppe in Einsteiger und Profis. Bei den Profis wurde die allgemeine Thematik Schattenbahnhof diskutiert. Dabei wurde von einem Mitglied ein Schattenbahnhof vorgestellt und Fragen zu diesem Gleisbild formuliert.

Im Rahmen dieser Diskussion stellte sich heraus, dass die eine oder andere Fehlfunktion Herrn Hinz durchaus sofort ins Auge fiel. Als sich dann die Lösung anbahnte, diese Fehlfunktionen zu beseitigen, gab es zum Teil für die Mitglieder völlig neue Erkenntnisse. Dazu gehört unter anderem auch, dass es im Schattenbahnhof nicht notwendig ist, im Gleisbild Signale einzuzeichnen. Der Schattenbahnhof funktioniert auch ohne diese Signale, mit Ausnahme der Ausfahr-ZAs, wenn dort über die Sperrung der Signale eine Ausfahrt verhindert werden sollte. Auch das lässt sich umgehen mit der Funktion: BAHNHOF VOLLFAHREN.

Bei den Einsteigern wurden verschiedene Gleisbilder vorgestellt und die insgesamt vier Einsteiger hatten auch vier „Beisitzer", die ihnen bei der Durchführung der Konfiguration der verschiedenen Schattenbahnhöfe halfen. Zusätzlich wurde von Jürgen über einen Beamer an der Wand vorgeführt, wie die Konfiguration der Schattenbahnhöfe vorzunehmen ist. Ganz wichtig dabei ist z. B. auch der Ablauf der einzelnen Schritte, um solche Veränderungen vorzunehmen. Das ist in der Dokumentation nicht immer sehr verständlich erklärt.

Gegen 16.50 Uhr haben sich die beiden Gruppen wieder versammelt und es gab ein abschließendes Gespräch. Zu diesem Anlass wurde dann auch ein Bewertungsbogen durch die Teilnehmer ausgefüllt, der insgesamt sehr positiv abschließt.

Das macht Mut für neue Unternehmungen in dieser Richtung.


    Der Stammtisch am Abend vorher, die Speisekarten verraten, das Essen ist noch nicht bestellt. 
Ehrlich, wenn Du meinen Schattenbahnhof siehst, dann machst Du solche Augen!! Herr Ritters zu Herrn Krüger     
    Frau Sattler saß im Mittelpunkt, links Her Kiltz und rechts von ihr Jochen Wießner 
Die Essbahn, ein nahrhaftes Vergnügen mit Modellbahncharakter     
    Links außen Jürgen Krüger, links hinten Herr Prignitz, dann Joachim Kühlinger und Herr Neumann. Beim Frühstück... die Teller sind schon leer..... 
Vorne Herr Riehl, dann Herr Eby, halb verdeckt Herr Ritters und hinten Herr Janeke, beim Frühstück     
    Vorne links Herr Hinz (Chef), dann Herr Möller und links Herr Kiltz. 
Stille Andacht, es spricht der Chef     
    Ehrlich, gestern ging das noch nicht, da hat der Chef aber mächtig gedreht, um das Build 365 hinzukriegen, wieso funktioniert das jetzt? Herr Kiltz ist erstaunt.... 
Einsteiger-Kreis, es wurde viel diskutiert und probiert.     
    Zum Abschluss der Chef, wie es weiter geht und so. 
       


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